6 jähriger Junge auf Kreuzfahrtschiff Victory der Carnival Cruises ertrunken

MIAMI (AP) — A 6-year-old boy drowned in one of the pools aboard a Carnival Cruise Lines ship while at sea, the company said in a statement Monday.

The Carnival Victory was on the last leg of a four-day Caribbean cruise Sunday when the boy drowned in the midship pool. He was at the pool area with other family members at the time, the statement said.

„To the best of our knowledge it is the first time a child has drowned aboard one of our ships,“ Carnival spokeswoman Joyce Oliva said in an email to The Associated Press.

The ship arrived Monday morning at Port Miami. There were 3,094 guests on the ship and approximately 1,100 staff members, Carnival said.

„Carnival extends its heartfelt sympathy to the family during this very difficult time. The company’s CareTeam is providing assistance and support,“ Carnival said in its statement.

The Miami-Dade Police Department was investigating the drowning and identified the boy as Qwentyn Hunter of Winter Garden, Fla. Investigators said the boy was with his 10-year-old brother in the pool at the time. Passengers immediately pulled the boy from the water and began CPR, but the child was pronounced dead at the scene.

The drowning appeared to be accidental and foul play was not suspected, police said.

The Miami-based cruise company has 24 ships that attract an average of 4.5 million passengers a year.

Phone numbers listed for Hunter’s parents rang busy or unanswered Monday.

Hunter was a „sweet kid, very precocious,“ according to Jeff Callender, owner of Ariza Talent and Modeling Agency. Callender said the agency had been working with Hunter for half a year and he had been on four auditions.

„He had a bright future in entertainment,“ he said. The agency’s website shows Hunter with an expressive face, smiling and joking in five photos. „The thing I found most beautiful about him, he knew how to move his ears,“ Callender said.

The body of a 41-year-old man was found last month in a hot tub aboard the same ship where Hunter died, and he also apparently drowned. Michael Moses Ward had been a survivor of the 1985 bombing of the militant group MOVE in Philadelphia.

On a Disney cruise last year, a small boy nearly drowned. Still, drownings are infrequent even though cruise ships are not required to have lifeguards on duty, according to Ross Klein, who runs the website cruisejunkie.com and is a sociologist at Memorial University of Newfoundland in Canada.

There is a great deal of debate on whether cruise lines should have lifeguards, according to Jim Walker, a Miami maritime attorney and author of a blog called www.cruiselaw.com.

„This involves the debate between personal responsibility and corporate responsibility,“ he wrote in an email to The Associated Press. „Yes, parents should have responsibility for watching their children but at the same time cruise corporations have a duty to watch over the parents and children and provide a reasonably safe place for them to have a family vacation.“

Carol Finkelhoffe, chairwoman of the Cruise Line & Passenger Ship Committee of the Maritime Law Association of the U.S., said not every drowning aboard a cruise ship is reported but „they are common enough that they happen.“

Finkelhoffe said cruise lines owe it to their passengers to provide lifeguards.

„Someone should be watching the pool. It’s foreseeable that these types of accidents can happen…and they should do something to prevent them,“ she said.

Quelle: USA TODAY

http://www.usatoday.com/story/news/nation/2013/10/14/carnival-boy-6-drowns-in-pool-on-cruise/2982895/

Kreuzfahrten – Kreuzfahrtneuling erlebt Überraschungen

 
Da hat Beate so auf ihre Freundin Gerdi eingeredet, eine Kreuzfahrt zu unternehmen. „Du musst dich aber schon informieren; denn eine Kreuzfahrt ist kein Hotelaufenthalt“, meinte Beate als erfahrene Kreuzfahrerin. Gerdi hat sich schließlich durchgerungen, auf jegliche Informationen vor der Buchung und auch vor Antritt der 14-tägigen Kreuzfahrt zu verzichten. Schließlich ist sie ja lebenserfahren und noch lange nicht zu alt, sich Neuem zu stellen.
 
Der Begrüßungsschluck gefiel Gerdi, suchte danach ihre Kabine auf und eilte nach der langen Busanreise zur Toilette. Da passierte ihr das erste Missgeschick. Sie verlor beim Betreten den Halt und stürzte über eine Stufe. Lediglich einige Prellungen diagnostizierte der Bordarzt. Die Gestürzte suchte anschließend die Reiseleiterin und beklagte das Fehlen eines Haltegriffes in der Kabine. Eine Entschädigung für die erlittenen Schmerzen müsste sie auf alle Fälle bekommen. Doch die stets freundliche Reiseleiterin Gigi machte ihr wenig Hoffnung auf Erfolg und meinte, die Rederei könne nicht unbedingt den Übergang von Kabine zur Nasszelle ohne Stufe konstruieren. Ziemlich verschnupft suchte Gerdi die Bar auf, fiel aber nicht vom Barhocker.
 
Nach zwei Tagen zog Sturm auf und es wurde Gerdi ziemlich ungemütlich auf dem Kreuzfahrtschiff. Kurzum, es dauerte nicht lange und die Seekrankheit hatte Gerdi voll im Griff. Sie konnte nichts mehr essen, lag in ihrem Bett und verfluchte Beate, die ihr so dringend zu einer Seereise geraten hatte. Erst nach weiteren zwei Tagen schleppte sie sich ermattet zur Reiseleiterin. Aber erneut wollte oder konnte Gigi ihr nicht helfen . Bei entsprechendem Wetter sei das Meer eben unruhig, und wenn sich die Wellen auftürmten, reagiere das Schiff eben auch. Das gelegentliche Schwanken sei aber normal und gehöre eben auch zu einer Schiffsreise. „Dumme Ziege“knurrend wandte sich Gerdi von der Reiseleiterin ab, sah sich aber nach wie vor im Recht und wollte sich zu Hause aber über Gigi beschweren und auf alle Fälle Schmerzensgeld beim Reisebüro geltend machen.
 
Diese erneute, für Gerdi unverständliche Absage ihrer doch berechtigten Forderungen trat bei Gerdi nun eine Lawine los. Nun konnte ihr niemand mehr etwas Recht machen. Ständig suchte sie verzweifelt nach Unregelmäßigkeiten und Mängeln. Sie ärgerte sich, dass der Ausflug zum Nordkap nicht genau sechs, sondern lediglich vier Stunden gedauert habe. Auch diese zeitliche Ausflugsminderung wollte sie zu Hause dem Reisebüro in Rechnung stellen. Nachts wachte Gerdi durch die weit entfernten Motorengeräusche auf. Sie nahm sich vor, zu Hause auch diesen entgangenen Schlaf zu monieren.
 
Bald legte sie auf ihrer Kabine einen Schreibblock bereit und notierte alle in ihren Augen aufgetretenen Mängel. Die Reiseleiterin Gigi suchte sie nicht mehr auf, das diese Person ihr ohnehin nicht helfen wollte. Das Beschwerdeblatt füllte sich innerhalb der nächsten Tage. Da schrieb sie auf:
 
  1. Tag: Fehlender Haltegriff in Nasszelle, Sturz und Prellungen
  2. Tag: Sturm, Wellengang, Seekrankheit, bettlägrig
  3. Tag: Ausflug Nordkap; vier statt sechs Stunden Ausflug
  4. Tag: Motorengeräusche, kaum Schlaf
  5. Tag: Gedränge am Buffet; lange Schlangen, Essen nur noch lauwarm
  6. Tag: Abendprogramm in der Lounge; nur noch Platz in hinterster Reihe
  7. Tag: Ausfall der Klimaanlage für drei Stunden während des Tages
  8. Tag: kein Liegestuhl an Deck
  9. Tag: heute keine Croissants zum Frühstück, nur Brötchen und verschiedene Brotsorten
  10. Tag: erneuter Stromausfall für eine Stunde
  11. Tag: Ausflug zu den Farœr-Inseln, kein Fensterplatz
  12. Tag: Nachmittagskaffee lediglich lauwarm, nicht heiß
  13. Tag: Koffer bis 03.00 Uhr unbeaufsichtigt vor die Kabine stellen müssen
 
Kaum war Gerdi wieder zu Hause, lud sie Beate zum Kaffee ein und berichtete ihr über unglaubliche Zustände auf dem Kreuzfahrtschiff. Beate bleib ganz ruhig, schließlich kannte sie ihre Freundin seit mehr als zwanzig Jahren. Als erfahrene Kreuzfahrerin könne sie Gerdi kaum Erfolg auf ihre aufgeschriebenen „Mängel“ machen. Leider habe sie ihre gut gemeinten Ratschläge ignoriert, sich vor der Kreuzfahrt mit dieser besonderen Urlaubsform auseinanderzusetzen. Sie könne zwar durchaus mit ihrem Reisebüro Kontakt aufnehmen, doch mit allen aufgezeigten Punkten müsse ein Gast auf einer Kreuzfahrt rechnen. Letztlich hielt Beate ihrer Freundin Gerdi deren eigenen Fehler vor Augen. Da sie Mängel bei der Reiseleiterin nicht umgehend angezeigt habe, könne sie nunmehr im Nachhinein auch keinerlei Ersatzansprüche anmelden.
 
Gerdi hat sich geschworen, nie mehr eine Kreuzfahrt zu unternehmen, statt dessen einen Hotelaufenthalt zu bevorzugen. Hoffentlich vergisst Gerdi nicht ihren Schreibblock, hat aus Fehlern gelernt und informiert vor Ort umgehend über aufgetretene Mängel, damit diese auch umgehend beseitigt werden können!
 

Naturparadies im Land der Mitternachtssonne

Auf den Reisen der Hurtigruten erleben die Gäste nicht nur die Faszination der norwegischen Küste, sondern auch den berühmten Geirangerfjord ( siehe „Geballte Pracht norwegischer Landschaft“ vom 11.02.2011) sowie den märchenhaften Trollfjord. Im Sommer macht das Land der Mitternachtssonne seinem Namen alle Ehre, denn strahlender Sonnenschein taucht dann auch den Trollfjord in ein Farbenmeer.

 Der Trollfjord ist ein zwei Kilometer langer Seitenarm des Raftsunds, der die norwegischen Inselgruppen der Lofoten und der Vesterålen voneinander trennt. Den Name Trollfjord hat der Seitenarm von den Trollen, den Zauberwesen der nordischen Mythologie, erhalten.

 Es sind für die Gäste des Hurtigrtuten-Schiffes beeindruckende Momente, wenn das Schiff bei äußerst langsamer Fahrt in den berühmten Fjord einmündet, denn die Einmündung ist lediglich 100 Meter breit. Doch im weiteren Verlauf erweitert sich der Fjord bis auf eine maximale Breite von 800 Metern. Die Südseite des Trollfjords wird durch den 1045 Meter bis 1084 Meter hohen Trolltindan begrenzt, und an der Nordseite steigen der 998 Meter hohe Blåfjell und der 980 Meter hohe Litlkorsnestinden fast senkrecht aus dem Wasser.

Trollfjord
Trollfjord

Auf ihrem Weg von Bergen nach Kirkenes durch den Raftsund und biegen als besondere touristische Attraktion kurz in den Trollfjord ein. An der breitesten Stelle können dann die Schiffe wenden und ihre Fahrt durch den Raftsund fortsetzen. Früher verewigten sich große Schiffe an den steilen Felswänden durch Aufmalen ihres Schiffsnamens und des Besuchsdatums.

 An Bord erfahren die Gäste die Geschichte der Swchlacht am Trollfjord. 1921 beschreibt Johan Bojer in seinem Buch „Die Lofotfischer“ diese Schlacht , den ersten großen Kampf zwischen kapitalkräftigen Unternehmern mit ihren Dampfbooten und armen Lofotfischern um die Ressourcen des Meeres. An der Einmündung des Trollfjords in den Raftsund verstellten um 1880 die Dampfboote die Einfahrt, um den Nordlandbooten der Fischer den Zugang zum Fjord zu verwehren. Doch die Fischer enterten die Dampfboote und erkämpften sich den freien Zugang.

AIDA bekommt 2013 ein weiteres neues Schiff

Die AIDA bekommt weiteren Zuwachs. Der Bau des zehnten AIDA Schiffes wurde ganz aktuell bei der Meyer Werft in Papenburg beauftragt. Der Neubau bekommt die gleichen Traummaße wie die AIDAblu und ihre baugleichen Schwestern, die am 09. April 2011 in Kiel und 12. Mai 2012 in Hamburg getauft werden. Jedes der Schiffe ist 252 Meter lang und und 32 Meter acomplia rimonabant pill breit. Sie verfügen über 14 Decks und viel Platz für fast 2.200 Gäste.