Kreuzfahrtcrews müssen Geduld haben

Crewmitglieder müssen viel Geduld haben
Crewmitglieder sind stark belastet

Die durch die Covid-19 ausgelösten Hafensperren und Einreiseverbote stellen nunmehr auch für die noch auf diversen Kreuzfahrtschiffen verbliebenen Crewmitglieder auf eine harte Probe.

Die körperlichen und auch emotionalen Belastungen bewirken bei einzelnen Besatzungsmitglieder bisher ungewohnte Reaktionen. In den ganz verschiedenen Medien geistern traurige, aber auch hoffnungsvolle Begebenheiten herum.

Crewmitglieder stehen Anordnungen ohnmächtig gegenüber

Da wird beispielsweise eine Information über einen in seiner Kabine tot aufgefundenes Besatzungsmitglied erwähnt. Informationen über aufkommende Unruhen unter einzelnen Crews dringen nach außen.

Verzögerte Rückführungen von Crewmitgliedern in ihre Heimatländer nagen an dem Nervenkostüm von Besatzungsmitgliedern. Das nunmehr bereits wochenlange Ausharren der Crew auf Kreuzfahrtschiffen ohne Landgänge beeinträchtigen erheblich das seelische Wohlbefinden der Crew. Nahezu ohnmächtig stehen Crewmitgliedern den Anordnungen der Schiffsführungen gegenüber, und wie in einem solchen Zusammenhang bekannt wurde, sollen Crewmitglieder sogar in einen Hungerstreik getreten sein.

Durch Reiserestriktionen können manche Reedereien ihren auf den Kreuzfahrtschiffen „gefangenen“ Crewmitgliedern keine verbindlichen Termine über eine tatsächliche Rückführung in die Heimat bekannt geben.

Die Crews sind nicht vergessen

Die noch auf Kreuzfahrtschiffen ausharrenden Crews sind keineswegs vergessen. Die Redereien setzen alles daran, ihre treuen Mitarbeiten möglichst rasch nach Hause bringen zu können. Bekannt wurde auch eine fantastische Spendenaktion für die Crew eines Kreuzfahrtschiffes. So gesellt sich aber auch zu den traurigen Nachrichten an Bord von Kreuzfahrtschiffen die Hoffnung auf eine baldige Änderung der äußerst belastenden Situationen an Bord.