Transocean bleibt nicht nur als Name erhalten

Transocean Tours gibt es nicht mehr. Statt dessen vermarktet nun ein neu gegründetes Unternehmen mit ähnlichem Namen die Schiffe, die der Bremer Veranstalter bislang in seinem Programm anbot. Das neue Unternehmen , von der Münchnener Premicopn AG Mitte Oktober 2009 gegründet, heißt nunmehr „Transocean Kreuzfahrten GmbH“.

Transocean Kreuzfahrten vermarktet derzeit nun acht Schiffe, sieben Flussschiffe und die „MS Astor“, die derzeit auf der Lloyd-Werft in Bremerhaven modernisiert wird:

Premicon Queen Rhein, Main, Donau
Bellevue Rhein
Sans Souci Havel, Oder
Moldavia Donau
Anastasia Russland
Bellavista/Maribelle Rhone
Mozart Donau

acomplia online align=“justify“>Die „Swiss Corona“ hat die Flotte verlassen.

Transocean Tours: Insolvenzverfharen eröffnet

Am 1. Dezember hat das Amtsgericht Verden das Insolvenzverfahren über Transocean Tours eröffnet. Vier Tage vorher war die Firma in ET Dienstleistungs GmbH mit Sitz in Osterholz-Scharmbeck umbenannt worden. Forderungen können bis 19. Februar beim Insolvenzverwalter, dem  Rechtsanwalt Edgar Grönda, schriftlich angemeldet werden. Die Anschrift lautet Domshof 18 – 20, 28195 Bremen. Gleichzeitig hat die Mitte Oktober gegründete Transocean Kreuzfahrten GmbH & Co. KG den Betrieb aufgenommen. Die neue Firma wird nicht vom bisherigen Transocean-Chef Peter Waehnert, sondern von Norbert Becker, dem langjährigen Finanzchef und Geschäftsführer der Deilmann-Reederei, geführt. Nach einer Konsolidierungsphase rechnet die Muttergesellschaft Premicon mit einer gesunden und profitablen Entwicklung des Unternehmens. Der neue Veranstalter geht mit veränderter Flussreisen-Flotte ins Rennen um die Kunden. Auf der Donau wird die „Mozart“ und auf der Rhône die „Maribelle“ für Transocean unterwegs sein. Die „Swiss Corona“ gehört im nächsten Jahr nicht mehr zur Flotte und wird auf dem Rhein durch die „Bellevue“ ersetzt.