AIDA sticht wieder in See nach Corona

Nachdem die Flussreisen-Branche erste zaghafte Schritte zur Normalisierung unternommen hat, mit neuen detaillierten Hygiene- und Sicherheitskonzepten ihren Gästen wieder die gewohnte Sicherheit auf den Flussreisen vermittelt, erwacht nun auch die Kreuzfahrt-Branche mit neuem Hygienekonzept zum Leben. Die Kreuzfahrtindustrie erarbeitete gemeinsam mit den Hafenverwaltungen und deutsche Behörden ein neues Hygienekonzept. Damit soll alsbald der Neustart des Kreuzfahrtbetriebs realisiert werden.

Wie die Cruise Lines International Association jüngst mitteilte, wird die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs allerdings in drei Phasen erfolgen. Die ersten Ausfahrten der AIDA-Schiffe erfolgen mit einer angepassten Passagierkapazität. In der ersten Phase werden die Schiffe von Hamburg, Rostock, Kiel oder Bremerhaven allein mit Passagieren aus dem deutschsprachigen Raum an Bord auslaufen und nach maximal sieben Tagen wieder zum Starthafen zurückkehren. Die AIDA-Gäste erwartet an Bord ein vielfältiges Urlaubsprogramm, mehr Service für den Gast unter Beachtung aller gebotenen Hygienestandards und den Regeln zur Kontaktvermeidung. In der zweiten Phase sollen auch ausländische Häfen angefahren werden können. Schließlich sollen dann die Reedereien in der dritten Phase zur gewohnten Routengstaltung zurückkehren.

Unter dem Motto „Mit Sicherheit der schönste Urlaub“ informiert AIDA Cruises transparent und umfassend über die erweiterten Maßnahmen zum Schutz von COVID-19 (www.aida.de/sichererurlaub):

Als AIDA Familie tragen wir Verantwortung füreinander. Die Gesundheit unserer Gäste und Crew steht immer an erster Stelle. Deshalb gelten an Bord unserer Schiffe seit jeher hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen und die wir nun um zusätzliche Maßnahmen verstärkt haben. Wir sind sicher, dass Sie Verständnis für die Wichtigkeit haben und uns bei der Umsetzung unterstützen. Im Namen der gesamten AIDA Familie danken wir Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Ihr Vertrauen!“

Costa Kreuzfahrten – Sukzessiver Aufbau des Vertrauens

Safety First ist eines der wichtigsten Leitsätze der Seefahrt. Die Bestimmungen von SOLAS (Safety of Life at Sea) sind auf allen UN-Mitgliedssaaten auf Schiffen eingeführt worden. Der Kreuzfahrer kann davon ausgehen, dass Kreuzfahrten äußerst sicher sind und Zwischenfälle – auch mit tödlichem Ausgang – äußerst selten vorkommen. Durch das Drama auf der Costa Concordia darf auf keinen Fall die gesamte Breite der Kreuzfahrten unter Generalverdacht gestellt werden. Die hervorragende Sicherheitsstatistik unterstreicht das hohe Sicherheitsniveau der Kreuzfahrtbranche.

Costa Kreuzfahrten hat seit dem äußerst verhängnisvollen Januar 2012 alles daran gesetzt, das Vertrauen in das Unternehmen wieder sukzessive zurückzugewinnen. Die Optimierung der Sicherheit hat für Costa Kreuzfahrten oberste Priorität und hat nachfolgende Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt:

° Noch vor Auslaufen eines Costa-Kreuzfahrtschiffes wird an Bord die SNRÜ durchgeführt, bei der alle Passagiere ausführliche Informationen zu den Notfallabläufen erhalten.
° Alle Routen der Costa-Kreuzfahrtschiffe werden nunmehr kontinuierlich von einer modernen Leitzentrale in Echtzeit überwacht.
° Die Verantwortung auf der Brücke liegt künftig nicht mehr allen in den Händen des Kapitäns, sondern der Kapitän ist zu einem teamorientierten Entscheidungsprozess verpflichtet.

Costa Kreuzfahrten stellt für die Zukunft sicher, dass alle Kapitäne eine strenge und gute Ausbildung erhalten. Auch eine kontinuierliche Weiterbildung wird sichergestellt. Auch die charakterliche Eignung eines Anwärters für den Posten eines Kapitäns wird durch ein spezielles Überprüfungsverfahren erhoben.