TUI Cruises – Endlich Wasser unterm dem Neubau Mein Schiff 3

Ein Jahr nach dem Produktionsstart bekam der Neubau der Kreuzfahrtreederei TUI Cruises, die Mein Schiff 3, heute Nachmittag in der STX-Werft in Turku erstmals Wasser unter den Kiel. Das sogenannte „Aufschwimmen“ wurde bei einer feierlichen Zeremonie am Trockendock von TUI Cruises CEO Richard J. Vogel, Werftchef Jari Anttila und dem Überraschungsgast des Events, dem zukünftigen Kapitän der Mein Schiff 3, Kjell Holm, gestartet. Bis in die frühen Morgenstunden des Samstag läuft das Trockendock mit bis zu 300 Millionen Litern Meerwasser voll, um dann zur vorgelagerten Ausrüstungspier gezogen zu werden. Dort findet in den nächsten Monaten der Ausbau der Innen- und Außenbereiche statt. Für den finnischen Kapitän Kjell Holm ist das Aufschwimmen in zweierlei Hinsicht besonders: „Ich habe in Turku Nautik studiert und insgesamt zehn Jahre dort gelebt. Den Moment des Wachstums der Mein Schiff-Flotte in meiner ehemaligen Wahlheimat und Studienstadt zu erleben ist natürlich klasse“. Holm wird 2014 die Indienststellung des Schiffes begleiten um es dann im Wechsel mit  einem Kollegen Kapitän Remko Fehr zu führen. 

Bereits am Vormittag hatten TUI Cruises und die STX Werft einen Überblick zum Baufortschritt der Mein Schiff 3 gegeben. „Aktuell sind wir bei einem Abarbeitungsstand von 65 Prozent“, so Jari Anttila, CEO der Schiffswerft STX Finland Oy. „Damit liegen wir mit der Arbeit an der Mein Schiff 3 voll im Plan.“ Durch den typisch dunkelblauen Anstrich ist das Schiff schon jetzt klar als Teil der Mein Schiff Familie zu erkennen und auch das Wahrzeichen der Mein Schiff 3, der Diamant, prangt bereits deutlich sichtbar am Heck. „Mit dem nun anstehenden Ausbau der Außen- und Innenbereiche nimmt das Wohlfühlschiff Stück für Stück Gestalt an“, freut sich Richard J. Vogel, CEO von TUI Cruises. Bis Dezember werden alle der insgesamt 1.253 Kabinen an Bord eingesetzt sein. Im Januar 2014 werden dann erstmals die Hauptmaschinen gestartet. Bereits im Frühjahr beginnen dann die umfassenden Trainings der Crew in Turku. Gleichzeitig wächst auch die baugleiche Mein Schiff 4 nach Plan. Derzeit werden die Stahlblöcke fertiggestellt. Die Kiellegung findet Anfang 2014 statt. 

Zahlen zum Bau der Mein Schiff 3

1.600 Arbeiter (zu Peak-Zeiten)

2.000 Kilometer Kabel 

295 Meter Länge

36 Meter Breite 

15 Decks 

1.253 Passagierkabinen

82 Prozent Balkonkabinen

Über Kapitän Kjell Holm

Kjell Holm hat als erster Kapitän schon die Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 „von der Geburtsstunde an“ auf den Weg gebracht und führt nun zukünftig im Wechsel mit Kapitän Remko Fehr die Mein Schiff 3. Der aus Helsinki/Finnland stammende Holm ist auf dem Wasser ganz in seinem Element. Schon als kleiner Jungen brachte ihm sein Großvater alles bei, was man über das Wasser, Schiffe und Seefahrt wissen muss. 1977 erwarb er das Kapitänspatent und befährt seitdem die Weltmeere. Holm arbeitete, bevor er zu 2008 TUI Cruises wechselte, als Kapitän unter anderen bei der schwedischen Reederei Wallenius, bei Norwegian Cruise Line sowie bei Star Cruises.

TUI Cruises ist ein Gemeinschaftsunternehmen der TUI AG und dem weltweit tätigen Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean Cruises Ltd. Das im April 2008 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg bietet seit Mai 2009 Urlaub auf dem Meer für den deutschsprachigen Markt an. Die Mein Schiff Flotte von TUI Cruises verfügt bislang über 3.836 Betten und ist vom Bug bis zum Heck auf Wohlfühlen und Entspannen ausgerichtet. Mit dem Premium Alles Inklusive-Konzept richtet sich TUI Cruises vor allem an Paare und Familien, für die Freiraum, Großzügigkeit, Qualität und individueller Service im Mittelpunkt stehen. Die zahlreichen Servicerestaurants, der SPA & Sport-Bereich, die persönliche Nespresso-Maschine auf der Kabine, geräumige Balkone sowie Entspannungsinseln auf dem Deck sorgen dafür, dass der Urlaub mit TUI Cruises auf Körper und Seele wirkt. Im Mai 2014 und April 2015 wird die Mein Schiff Flotte jeweils durch einen Neubau erweitert. 

Quelle: Pressemeldung TUI Cruises v. 08.11.13

Naturparadies im Land der Mitternachtssonne

Auf den Reisen der Hurtigruten erleben die Gäste nicht nur die Faszination der norwegischen Küste, sondern auch den berühmten Geirangerfjord ( siehe „Geballte Pracht norwegischer Landschaft“ vom 11.02.2011) sowie den märchenhaften Trollfjord. Im Sommer macht das Land der Mitternachtssonne seinem Namen alle Ehre, denn strahlender Sonnenschein taucht dann auch den Trollfjord in ein Farbenmeer.

 Der Trollfjord ist ein zwei Kilometer langer Seitenarm des Raftsunds, der die norwegischen Inselgruppen der Lofoten und der Vesterålen voneinander trennt. Den Name Trollfjord hat der Seitenarm von den Trollen, den Zauberwesen der nordischen Mythologie, erhalten.

 Es sind für die Gäste des Hurtigrtuten-Schiffes beeindruckende Momente, wenn das Schiff bei äußerst langsamer Fahrt in den berühmten Fjord einmündet, denn die Einmündung ist lediglich 100 Meter breit. Doch im weiteren Verlauf erweitert sich der Fjord bis auf eine maximale Breite von 800 Metern. Die Südseite des Trollfjords wird durch den 1045 Meter bis 1084 Meter hohen Trolltindan begrenzt, und an der Nordseite steigen der 998 Meter hohe Blåfjell und der 980 Meter hohe Litlkorsnestinden fast senkrecht aus dem Wasser.

Trollfjord
Trollfjord

Auf ihrem Weg von Bergen nach Kirkenes durch den Raftsund und biegen als besondere touristische Attraktion kurz in den Trollfjord ein. An der breitesten Stelle können dann die Schiffe wenden und ihre Fahrt durch den Raftsund fortsetzen. Früher verewigten sich große Schiffe an den steilen Felswänden durch Aufmalen ihres Schiffsnamens und des Besuchsdatums.

 An Bord erfahren die Gäste die Geschichte der Swchlacht am Trollfjord. 1921 beschreibt Johan Bojer in seinem Buch „Die Lofotfischer“ diese Schlacht , den ersten großen Kampf zwischen kapitalkräftigen Unternehmern mit ihren Dampfbooten und armen Lofotfischern um die Ressourcen des Meeres. An der Einmündung des Trollfjords in den Raftsund verstellten um 1880 die Dampfboote die Einfahrt, um den Nordlandbooten der Fischer den Zugang zum Fjord zu verwehren. Doch die Fischer enterten die Dampfboote und erkämpften sich den freien Zugang.

Costa Crociere besucht weiterhin die Privatinsel Catalina Island

Costa Crociere hat es geschafft und behält auch weiterhin die Privatinsel Catalina Islands als Destination für Kreuzfahrten. Auch in den kommenden fünf Jahren dürfen die Schiffe von Crociere Cruises die karibische Insel Catalina Island besuchen. Gesichert ist dieser Zugang durch einen Konzessionsvertrag mit der Regierung der Dominikanischen Republik.

Auch in Zukunft wird Costa Crociere nun die zehn Quadratkilometer große und vegetativ einzigartige Privatinsel, die 1494 von Christoph Kolumbus entdeckt wurde, anbieten. Heute ist Catalina Island ein Naturschutzgebiet mit feinsandigen Stränden, kristallklarem Wasser und einem der Küste vorgelagerten Riff, das als Urlaubsparadies zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen einlädt.