Arosa Neustart

Neustart mit umfangreichem Hygiene- und Gesundheitskonzept

Die Rostocker A-ROSA Flussschiff GmbH hat vor dem Eintritt in die „neue Normalität“ die Umsetzung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln an Bord ihrer Schiffe bis ins Detail definiert und über 20 Maßnahmen prognostiziert, damit nach Ende der Corona-Pandemie der Restart problemlos beginnen kann. A-ROSA ist sich sicher, dass auf ihren verhältnismäßig kleinen Flussschiffen mit verhältnismäßig wenigen Gästen sich die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln sehr gut realisieren lassen. Damit auch weiterhin die Sicherheit und das Wohlergehen der Gäste und Besatzungsmitglieder höchste Priorität haben, wurden die notwendigen Vorgaben und Empfehlungen sorgfältig überprüft und angepasst. A-ROSA vertraut auch darauf, dass ihre Flussschiff-Flotte mit einer Raum-Luft-Anlage ausgestattet ist, die in den Kabinen die Frischluft von außen ansaugt, filtert und zuführt, so dass jeder Bereich und jede Kabine ihre eigene Abluft und Frischluftzufuhr hat.

Im einzelnen hat das eigens eingerichtete A-ROSA Care-Team bestehend aus internen und externen Spezialisten ein detailliertes Hygiene- und Gesundheitskonzept, das sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts orientiert, mit über 20 Maßnahmen erarbeitet.

Maßnahmen für Gäste vor Antritt der Flussreise

Überprüfung des Gesundheitszustandes der Gäste mittels einer Erklärung zur Reisetauglichkeit, Temperaturmessung und Kontrolle der Symptome. Alle Gäste werden dringend ersucht, nur anzureisen, wenn sie keine relevanten Symptome aufweisen.

Maßnahmen für die Gäste an Bord

Mittels Plakaten, Schiffsdurchsagen und Info-Videos werden den Gästen die neuen Verhaltensregeln kommuniziert.

An Bord gilt stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern, der durch ein besonderes Wegleitsystem, durch entsprechende Bodenmarkierungen sowie durch eine reduzierte Auslastung der gastronomischen Bereiche ebenso umgesetzt wird wie auch durch eine geschickte Platzierung der Sitzgruppen.

Die Gäste nehmen alle Mahlzeiten am fest zugewiesenen Tisch und zu je zwei versetzten Zeiten ein. Getränkebestellungen werden direkt am Tisch aufgenommen und auch dorthin gebracht.

Es wird besonders darauf geachtet, dass alle Angebote im SPA-ROSA zunächst reduziert und unter Beachtung der festgelegten Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden. Allerdings bleibt der Saunabereich geschlossen.

Alle Unterhaltungsprogramme werden kontaktlos gestaltet und zeitlich gestaffelt angeboten.

Reduziert werden ebenso die Gruppengrößen bei Landausflügen.

In allen öffentlichen Bereichen müssen die Gäste durchgängig auf eine Mund- und Nasen-Bedeckung achten. Diese Verpflichtung gilt aber nicht zu den Essenszeiten und in den Freiluftbereichen.

Allgemeine Maßnahmen

An allen Eingängen des Schiffs, zu den Restaurants, zum Sonnendeck, zur Lounge und zu den diversen Arbeitsbereichen werden wirksame Desinfektionsmittel bereitgestellt und auch deren Nutzung regelmäßig kontrolliert.

Zuständig für die Durchführung und Einhaltung der festgelegte Regularien ist das spezielle Care-Team sowie ein Hygienemanager.

Wichtig ist auch, dass die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle verdichtet und intensiviert werden.

Verzichtet wird auf Menükarten, Besteckständer, Papierauslagen und Dekorationen.

Der Zutritt von Externen wird nunmehr auf das notwendige Minimum beschränkt.

Maßnahmen für die Crew

Für die Besatzungsmitglieder werden in speziellen Handbüchern alle erforderlichen Regularien aufgeführt, per E-Learning und auch Vor-Ort-Schulung eingeübt.

Für die Besatzungsmitglieder gibt es versetzte Arbeits-, pausen- und Essenszeiten.

Sichergestellt wird die regelmäßige Reinigung der persönlichen Arbeitskleidung durch die Bordwäscherei.

Der Arbeitsschutz wird den spezifischen Pandemiebedingungen angepasst, ggf. auch durch das Anbringen von Plexiglasschutz in allen Bereichen.

Planungsspiele vor Wiederaufnahme von Kreuzfahrten

Was muss getan werden damit Kreuzfahrten nicht zum Gesundheitsrisiko werden
Planungsszenarien bei den Reedereien

Derzeit dringen immer mehr Informationen an die Öffentlichkeit, wie sich die verschiedenen Reedereien auf eine kurzfristige Wiederaufnahme der Kreuzfahrten vorbereiten. Alle Planungen sind zunächst aber nur Planungsspiele, die dann greifen sollen, wenn zu einem gewünschten Zeitpunkt die gesamte Kreuzfahrtbranche wieder aufatmen und das Seereisegeschäft wieder aktivieren kann.

Volle Schiffe wird es nicht geben

Eine Entscheidung scheint sich durchzusetzen, dass die Passagierkapazitäten an Bord der Kreuzfahrtschiffe zunächst nur zu einem Bruchteil ausgenutzt werden. Um größere Menschenansammlungen bei der Einschiffung zu vermeiden, scheint die Planung sich auf eine zeitlich gestaffelte Einschiffung einzustellen.

Hygienestandards müssen erst entwickelt werden

Zu den erforderlichen Hygienemaßnamen gibt es derzeit noch ganz verschiedene Planungsansätze. Mit Fragebögen werden vielleicht die Gäste in Bezug auf Corona-relevante Symptome überprüft. An Bord muss gewährleistet sein, dass erforderliche Hygienemaßnahmen vorgeschrieben, eingehalten und ständig überprüft werden. Neben dem Hinweis auf Desinfektion der Hände beispielsweise muss die Schiffsbesatzung angehalten sein, in kurzen Abständen alle durch Gäste und Besatzungsmitglieder häufig berührte Oberflächen zu säubern und zu desinfizieren.

Selbstbedienung war gestern

Selbstbedienung wird auf alle Fälle der Vergangenheit angehören. Es wird keine leichte Aufgabe sein, Lösungen für das morgendliche Frühstück zu finden, wenn das bislang gewohnte Buffet mit Selbstbedienung ausfällt.

Essensitzungen, Shows und Landausflüge

In die Planungsspiele werden auch Lösungsmöglichkeiten einbezogen werden, wie eine Sitzordnung bei den abendlichen Shows gewährleistet, dass eine Virus-Ansteckung vermieden werden kann. Gezielte Überlegungen müssen auch erfolgen, ob und wenn wie Landausflüge gestaltet werden, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Reedereien rechtzeitig vor einer möglichen Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs detaillierte und verbindliche Aussagen zu den neuen Verhaltens- und Hygieneregeln publizieren.

Die gesamte Problematik wird aber nur dann aufgelöst werden, wenn es einen Impfstoff gegen Covid-19 gibt.